Stolberg (ots)

Noch während der laufenden Löscharbeiten an der Rathausstraße musste die Feuerwehr der Kupferstadt Stolberg gegen 10.56 Uhr den nächsten größeren Einsatz bewältigen. Vom Berufskolleg Stolberg wurde mitgeteilt, dass es im Schulgebäude zu Atemwegsreizungen gekommen sei, es aber keine Verletzten gäbe.

Aufgrund der Notrufmeldung rückten zwei Löschfahrzeuge, der Gerätewagen Gefahrgut, der Einsatzführungsdienst und ein Rettungswagen aus.

Dank dem besonnenen und umsichtigen Handeln der Lehrerschaft hatten bereits alle rund 1.600 Schülerinnen und Schüler das Gebäude bei Eintreffen der Feuerwehr verlassen und sich an der Turnhalle eingefunden. Dort wurden sie von Kräften der Feuerwehr betreut. Da eine Schülerin über eine Reizung der Atemwege klagte, wurde sie sicherheitshalber mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert.

Nach Betreten der Schule stellte der vorgehende Trupp ebenfalls eine Reizung von Augen und Schleimhäuten fest und rüstete sich mit Atemschutz und Gasmessgeräten aus. Eine Befragung der Anwesenden ergab, dass es in der Aula zu dem Vorfall gekommen sei.

Die durchgeführten Messungen im Gebäude und die Schilderung der Betroffenen ließ vermuten, dass ein Reizgas freigesetzt wurde. Nach mehreren Begehungen der kompletten Schule und umfangreichen Lüftungsmaßnahmen ergaben die abschließenden Messungen keine Auffälligkeiten. Nach Abschluss der Maßnahmen gegen 13 Uhr wurde das Gebäude der Schulleitung und Polizei übergeben.