Einstellung von nahezu allen Freizeit-, Sport-, Unterhaltungs- und außerschulischen Bildungsangeboten/ Schließung von „Amüsierbetrieben“ und Auflagen für Einkaufszentren

Durch Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales sollen nahezu alle Freizeit-, Sport-, Unterhaltungs- und Bildungsangebote noch am Sonntag im Land eingestellt werden. So müssen bereits ab Montag alle so genannten „Amüsierbetriebe“ wie zum Beispiel Bars, Clubs, Diskotheken, Spielhallen, Theater, Kinos, Museen schließen sowie Prostitutionsbetriebe.
 
Ab Dienstag ist zudem auch der Betrieb von Fitness-Studios, Schwimm- und Spaßbädern sowie Saunen untersagt. Zusammenkünfte in Sportvereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sind zudem nicht mehr gestattet.

„So sehr die Einschränkungen Opfer bedeuten, so wichtig ist es jetzt, besonnen und entschlossen unser Leben zu entschleunigen“

Armin Laschet

Der Zutritt zu Einrichtungshäusern und Einkaufszentren, „Shoppingmalls“ oder „Outlets“ soll nur zur Deckung des dringenden Bedarfs unter strengen Auflagen erlaubt sein – damit verhindert werden kann, das sich dort Schülerinnen und Schüler aufgrund der Schulschließungen in größeren Gruppen versammeln.

Banken, Einzelhandelsbetriebe, insbesondere für Lebens- und Futtermittel, Apotheken und Drogerien bleiben zur Versorgung geöffnet. Bibliotheken, Restaurants, Gaststätten und Hotels sollen in ihrem Betrieb an strenge Auflagen gebunden werden um die Verbreitung weiterhin einzudämmen.

Die Regelungen sollen zunächst analog zu den schon beschlossenen Regelungen bis zum 19. April 2020 gelten.