Seit Montag (23.03.2020) gilt in NRW eine umfassende Kontaktsperre. Am Sonntag haben Bund und Länder diese gemeinsam beschlossen. Das öffentliche Leben wird damit weiter heruntergefahren – mit dem Ziel die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus (Covid-19) zu senken.

Was bedeutet die Kontaktsperre genau?

Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen sind untersagt. Mehr Menschen sind nur bei folgenden Personengruppen gestattet:

  • Verwandte in gerader Linie,
  • Ehegatten/Lebenspartner,
  • Personen in derselben häuslichen Gemeinschaft
  • Begleitung Minderjähriger
  • Begleitpersonen von Menschen, die Hilfe im Alltag brauchen

Da es keine Ausgangssperre ist sind weiterhin Spaziergänge, Ausflüge und Arbeiten ohne „Passierschein“ möglich

Zudem darf der Öffentliche Nahverkehr weiterhin genutzt werden. In diesem Falle appelliert die Regierung diese Nutzung auf wirklich nötigsten Strecken einzuschränken.

Armin Laschet kündigte auf einer Pressekonferenz am Sonntag eine „Null-Toleranz-Politik gegen Regelbrecher“ an. „Verstöße werden als Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro und als Straftaten mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren verfolgt. Die zuständigen Behörden sind gehalten, Geldbußen auf mindestens 200 Euro festzusetzen“, heißt es in einer Mitteilung der NRW-Staatskanzlei.